Halle 2035
Neue Finanzarchitektur
für die Stadt Halle (Saale)
Strategisches Beratungsprogramm für den Oberbürgermeister | Entwickelt von HAKO Beteiligungsgesellschaft mbH | Ziel: strukturelle Haushaltsstabilisierung und nachhaltiges Wachstum
Executive Summary
Halle (Saale) steht vor einer der größten finanzpolitischen Herausforderungen seiner jüngeren Geschichte. Das strukturelle Defizit von rund 130 Mio. € jährlich lässt sich durch klassische Konsolidierungsmaßnahmen allein nicht dauerhaft schließen. Es bedarf eines strategisch neu ausgerichteten Ansatzes, der die vorhandenen Stärken der Stadt konsequent aktiviert und in nachhaltige Einnahmen transformiert.
Das vorliegende Programm „Halle 2035 – Neue Finanzarchitektur" kombiniert drei zentrale Handlungsfelder: die systematische Aktivierung kommunaler Vermögenswerte, eine gezielte Wachstumsstrategie für Wirtschaft und Innovation sowie tiefgreifende Strukturreformen in kostenintensiven Bereichen. Es handelt sich nicht um ein klassisches Sparprogramm, sondern um eine investitionsorientierte Transformation des städtischen Finanzhaushalts.
Das kalkulierte Gesamtpotenzial des Programms beläuft sich auf eine strukturelle Entlastung von 130 Mio. € im mittelfristigen Horizont sowie ein langfristiges Potenzial von bis zu 200 Mio. € jährlich innerhalb von zehn Jahren. Damit wäre Halle in der Lage, aus eigener Kraft in eine finanzielle Handlungsfähigkeit zurückzukehren und gleichzeitig wichtige städtische Investitionen zu tätigen.
Das Programm wurde von der HAKO Beteiligungsgesellschaft mbH für die Stadt Halle (Saale) entwickelt. HAKO übernimmt dabei eine strategische und operative Rolle bei Analyse, Strukturentwicklung und Umsetzungsbegleitung – von der Haushaltsanalyse über die Strukturierung von Fonds- und Beteiligungsmodellen bis zur Vorbereitung politischer Beschlüsse.
Strukturelles Defizit
Ca. 130 Mio. € jährlich – der Ausgangspunkt für das gesamte Programm
Mittelfristiges Ziel
Vollständige strukturelle Entlastung um 130 Mio. € durch gebündelte Maßnahmen
Langfristiges Potenzial
Bis zu 200 Mio. € jährliche Zusatzeinnahmen nach 10 Jahren Programmaufbau
Das Beratungsmandat:
HAKO Beteiligungsgesellschaft mbH
Die HAKO Beteiligungsgesellschaft mbH wurde von der Stadt Halle (Saale) mit der Entwicklung, Beschlussreife und Umsetzungsbegleitung des Programms „Halle 2035" beauftragt. HAKO übernimmt dabei eine strategische und operative Rolle – von der Analyse bis zur Realisierung.
01
Phase 1: Analyse & Strategie
(3 Monate)
  • Haushalts- und Vermögensanalyse
  • Identifikation von Entwicklungsflächen
  • Strategieentwicklung
Ergebnis: Strategiebericht und Beschlussvorlage
02
Phase 2: Strukturaufbau
(6 Monate)
  • Konzeption Bodenfonds & Stadtentwicklungsfonds
  • Strukturierung Stadtvermögensfonds
  • Investorengespräche
Ergebnis: Startfähige Organisations- und Finanzierungsstruktur
03
Phase 3: Umsetzungsbegleitung
(24 Monate)
  • Aufbau der Fondsstrukturen
  • Entwicklung erster Projekte
  • Investorenverhandlungen & Projektsteuerung
Ergebnis: Haushaltsentlastung ≥130 Mio. € jährlich, Stadtentwicklungsvolumen bis zu 1 Mrd. €
Ausgangslage: Halles Haushalt unter Druck
Mit einem Haushaltsvolumen von rund 1,1 Mrd. € zählt Halle (Saale) zu den größten Städten in Sachsen-Anhalt. Doch hinter dieser beeindruckenden Zahl verbirgt sich ein tiefgreifendes strukturelles Problem: Jährlich klafft eine Lücke von rund 130 Mio. € zwischen den Einnahmen und den notwendigen Ausgaben – und diese Lücke wächst ohne gezielte Gegenmaßnahmen weiter.
Die Treiber dieses Defizits sind vielschichtig und systemischer Natur. Steigende Sozialausgaben – bedingt durch demografischen Wandel, wachsende Bedarfe in der Kinder- und Jugendhilfe sowie steigende Kosten im Bereich der Eingliederungshilfe – belasten den Haushalt strukturell und nachhaltig. Eine vergleichsweise schwache Gewerbesteuerbasis verhindert, dass die Stadt ausreichend von wirtschaftlicher Aktivität profitiert. Gleichzeitig steigen die Personalkosten durch Tariferhöhungen und notwendige Neueinstellungen unaufhaltsam an.
Diese Gemengelage führt dazu, dass Halle in einem Teufelskreis gefangen ist: Notwendige Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Wirtschaftsförderung können nicht getätigt werden, weil der laufende Haushalt bereits überfordert ist. Das wiederum schwächt die wirtschaftliche Entwicklung und damit die Steuereinnahmen – ein sich selbst verstärkender Rückgang der Handlungsfähigkeit. Das Programm „Halle 2035" setzt genau hier an und durchbricht diesen Kreislauf.
1,1 Mrd.
Haushaltsvolumen
Gesamtvolumen des städtischen Haushalts
130 Mio.
Strukturelles Defizit
Jährliche Finanzierungslücke im laufenden Betrieb
3
Kerntreiber
Sozialausgaben, Gewerbesteuerschwäche, Personalkosten
Warum klassische Konsolidierung nicht reicht
Das Dilemma der reinen Sparpolitik
Selbst eine konsequente Ausgabenkürzung über mehrere Jahre würde das strukturelle Defizit nicht dauerhaft schließen. Kürzungen bei Investitionen, Personal und Leistungen treffen die Bevölkerung unmittelbar, mindern die Attraktivität der Stadt und schwächen langfristig die Einnahmebasis weiter. Sparen allein ist keine Strategie – es ist eine Verlangsamung des Niedergangs.
Was wirklich gebraucht wird
Halle benötigt eine strukturell neue Einnahmeseite. Das bedeutet: neue Erlösquellen aus städtischen Vermögenswerten, eine stärkere Beteiligung an wirtschaftlichem Wachstum und intelligente Finanzierungsmodelle, die Investitionen ermöglichen, ohne die laufenden Ausgaben weiter zu belasten. Nur eine Kombination aus Einnahmeaktivierung und gezielter Strukturreform kann das Defizit dauerhaft und nachhaltig schließen.
Internationales und nationales Benchmarking zeigt: Städte, die aus strukturellen Haushaltskrisen herausgefunden haben, taten dies nicht durch Kürzungen allein, sondern durch eine aktive Vermögens- und Wachstumsstrategie.
Strategische Leitidee: Halle als aktiver Vermögensmanager
Die zentrale strategische Erkenntnis des Programms lautet: Halle besitzt erhebliche Vermögenswerte – Grundstücke, Immobilien, Infrastruktur, Beteiligungen –, die bislang weit unter ihrem wirtschaftlichen Potenzial bewirtschaftet werden. Diese schlafenden Werte zu wecken und professionell zu managen ist der Schlüssel zur finanziellen Erneuerung der Stadt.
Städtische Assets – von Liegenschaften über Infrastruktureinrichtungen bis hin zu Gesellschaftsbeteiligungen – wurden historisch primär als Verwaltungsaufgabe betrachtet, nicht als strategische Einnahmequelle. Das Programm „Halle 2035" vollzieht hier einen fundamentalen Paradigmenwechsel: Die Stadt wird zum aktiven Vermögensmanager, der seine Assets zielgerichtet einsetzt, entwickelt und monetarisiert.
Dies bedeutet nicht den pauschalen Verkauf städtischer Substanz – im Gegenteil. Durch Modelle wie Erbpacht, Entwicklungspartnerschaften und professionelles Portfoliomanagement bleiben die Werte im städtischen Eigentum, generieren aber dauerhaft Einnahmen. Parallel dazu schafft eine gezielte Wachstumsstrategie neue wirtschaftliche Aktivität in der Stadt – und damit eine breitere, stabilere Steuerbasis für die Zukunft.
Vermögensaktivierung
Kommunale Grundstücke, Immobilien und Beteiligungen werden professionell gemanagt und als strategische Einnahmequelle entwickelt.
Wachstumsstrategie
Gezielte Förderung von Wirtschaft und Innovation schafft eine breitere Steuerbasis und stärkt Halles Position als Wirtschaftsstandort.
Strukturtransformation
Kostenintensive Strukturen werden nachhaltig reformiert – insbesondere durch präventionsorientierte Ansätze in der Sozialpolitik.
Vier strategische Säulen des Programms
Das Programm „Halle 2035" ist auf vier strategischen Säulen aufgebaut, die sich gegenseitig verstärken und gemeinsam ein kohärentes Gesamtbild ergeben. Jede Säule adressiert einen spezifischen Hebel zur Haushaltsverbesserung – von der kurzfristigen Einnahmegenerierung bis zur langfristigen Strukturtransformation.
1
Aktivierung kommunaler Vermögenswerte
Bodenfonds, Immobilienportfolio-Optimierung und Infrastruktur-Asset-Recycling schaffen unmittelbare und dauerhafte Einnahmequellen aus vorhandenem Stadtbesitz.
2
Wachstumsstrategie für Wirtschaft und Innovation
Der Aufbau eines Innovationsdistrikts rund um das Zukunftszentrum Deutsche Einheit sowie die Förderung von Wissenschaftsclustern stärken die wirtschaftliche Basis der Stadt nachhaltig.
3
Neue Finanzierungsinstrumente
Stadtentwicklungsfonds, Transformation Bonds und Bodenwertstrategie erschließen innovative Finanzierungsquellen jenseits klassischer Kommunalkredite.
4
Transformation kostenintensiver Strukturen
Präventionsorientierte Sozialpolitik und Verwaltungseffizienz reduzieren die strukturelle Ausgabenlast dauerhaft und schaffen Spielraum für strategische Investitionen.
Das 130-Mio.-€-Stabilisierungspaket
Das Kernpaket des Programms zielt auf eine vollständige strukturelle Entlastung des Haushalts um 130 Mio. € jährlich. Die Maßnahmen sind so konzipiert, dass sie sich gegenseitig ergänzen und stufenweise aufgebaut werden können. Bereits in den ersten Jahren entstehen spürbare Entlastungseffekte, die den Haushalt schrittweise stabilisieren.
Die fünf Maßnahmen des Stabilisierungspakets sind in ihrer Wirkungsweise klar unterschiedlich: Bodenfonds und Immobilienstrategie generieren unmittelbare Einnahmen aus städtischem Grundbesitz. Das Infrastruktur Asset Recycling schöpft den Wert langfristiger Nutzungsrechte ab. Der Innovationsdistrict stärkt die Steuerbasis durch wirtschaftliches Wachstum. Die Sozialkostenreform reduziert die Ausgabenseite durch präventive Ansätze.
Maßnahme 1: Kommunaler Bodenfonds
Potenzial: 35 Mio. € jährlich
Die Gründung einer kommunalen Entwicklungsgesellschaft für städtische Grundstücke ist das Herzstück des Stabilisierungspakets. Halle verfügt über einen erheblichen Bestand an kommunalen Liegenschaften und Grundstücken, die bislang entweder brach liegen, unzureichend genutzt werden oder zu weit unter Marktwert abgegeben werden. Eine professionell aufgestellte Entwicklungsgesellschaft bündelt diesen Bestand, entwickelt ihn strategisch und maximiert die Erträge für den Haushalt.
Das zentrale Instrument des Bodenfonds sind Erbpachtmodelle: Statt Grundstücke zu verkaufen – und damit das Tafelsilber dauerhaft zu veräußern – vergibt die Stadt langfristige Nutzungsrechte gegen regelmäßige Erbpachtzinsen. Dies sichert der Stadt dauerhaft stabile Einnahmen über Jahrzehnte, während das Grundstückseigentum in städtischer Hand bleibt. Gleichzeitig ermöglicht es Investoren eine verlässliche Planungsgrundlage zu attraktiven Konditionen.
Ergänzt wird das Erbpachtmodell durch eine aktive Flächenentwicklung: Die Entwicklungsgesellschaft identifiziert, erschließt und qualifiziert Flächen für Wohnungsbau, Gewerbe und Mischnutzungen – und beteiligt sich an den entstehenden Wertzuwächsen. Internationale Vergleiche zeigen, dass gut aufgestellte kommunale Bodenfonds jährliche Renditen von 3–5 % auf den aktivierten Bestandswert erzielen können. Für Halle bedeutet dies ein realistisches Einnahmepotenzial von 35 Mio. € jährlich nach vollständigem Aufbau.
Maßnahme 2: Infrastruktur Asset Recycling
Potenzial: 30 Mio. € jährlich
Städtische Infrastruktur – von Energieversorgung über Wasserwerke bis hin zu Verkehrsinfrastruktur und digitalen Netzen – bindet erhebliche kommunale Ressourcen und generiert gleichzeitig stabile, langfristige Cashflows. Das Konzept des Asset Recycling nutzt diese Eigenschaft gezielt: Die Stadt gibt langfristige Betriebskonzessionen oder Minderheitsbeteiligungen an privaten Partnern aus und erhält dafür einmalige Upfront-Zahlungen oder laufende Konzessionsgebühren – ohne die strategische Kontrolle über die Infrastruktur zu verlieren.
Konkret kann dies bedeuten: Langfristige Konzessionsmodelle für Teile des Stadtwerke-Portfolios, Beteiligungsmodelle für den Ausbau und Betrieb digitaler Infrastruktur, oder Public-Private-Partnership-Strukturen für Verkehrs- und Mobilitätsinfrastruktur. Entscheidend ist dabei, dass die Stadt als Regulierer und Eigentümer der strategischen Infrastruktur verbleibt und lediglich das operative Management und die Finanzierung in partnerschaftliche Strukturen überführt.
Das in Deutschland und Europa vielfach erprobte Modell zeigt: Infrastruktur-Konzessionen können erhebliche einmalige Liquiditätszuflüsse oder dauerhafte jährliche Einnahmen von 30 Mio. € generieren – Mittel, die direkt in die Haushaltskonsolidierung oder in strategische Reinvestitionen fließen können.
Identifikation geeigneter Assets
Analyse des kommunalen Infrastrukturportfolios auf Konzessionspotenzial und Partnerschaftsfähigkeit
Strukturierung der Modelle
Rechtliche und finanzielle Ausgestaltung von Konzessions- und Beteiligungsmodellen mit Wahrung städtischer Kontrolle
Partnerauswahl und Verhandlung
Transparentes Vergabeverfahren und Verhandlung optimaler Konditionen für die Stadt Halle
Maßnahme 3: Strategische Immobilienoptimierung
Potenzial: 25 Mio. € jährlich
Das städtische Immobilienportfolio umfasst Verwaltungsgebäude, Schulen, Kultureinrichtungen, Sozialimmobilien und eine Vielzahl weiterer Liegenschaften. Ein erheblicher Teil davon ist nicht-strategisch – das heißt, die Immobilien erfüllen keine originär städtische Kernaufgabe und könnten effizienter durch den privaten Markt bereitgestellt werden.
Das Instrument der Wahl für diese Kategorie ist das Sale-Lease-Back-Modell: Die Stadt verkauft ausgewählte Immobilien an institutionelle Investoren und mietet sie gleichzeitig langfristig zurück. Dies generiert sofortige Liquiditätszuflüsse und wandelt gebundenes Kapital in frei verwendbare Haushaltsmittel um – ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen.
Kernelemente der Strategie
Portfolio-Audit: Systematische Klassifizierung aller städtischen Immobilien nach strategischer Relevanz und Ertragspotenzial
Sale-Lease-Back: Monetarisierung nicht-strategischer Immobilien bei Erhalt der Nutzungsrechte
Optimierung Leerstand: Aktivierung ungenutzter Immobilien durch Vermietung, Entwicklung oder Umwidmung
Energetische Modernisierung: Senkung der laufenden Betriebskosten durch gezielte Investitionen in Effizienz
Maßnahme 4: Halle Innovationsdistrict
Potenzial: 20 Mio. € jährlich
Halle verfügt über eine außergewöhnliche Ausgangslage für die Entwicklung eines nationalen Innovationsdistrikts: Das Zukunftszentrum Deutsche Einheit, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Leopoldina Nationale Akademie der Wissenschaften und eine wachsende Kreativwirtschaft bilden zusammen eine einzigartige institutionelle Basis, die gezielt zu einem kohärenten Wirtschaftscluster entwickelt werden kann.
Der Innovationsdistrict schafft räumlich konzentrierte Ökosysteme für Startups, Mittelstand und Forschungseinrichtungen, die Synergien freisetzen und Talente anziehen. Durch attraktive Ansiedlungsbedingungen – von schnellen Genehmigungsverfahren über subventionierte Gewerbeflächen bis hin zu co-lokalisierten Förderprogrammen – wird Halle zu einem magnet für wachstumsorientierte Unternehmen aus den Bereichen Digitalisierung, Life Sciences, Kreativwirtschaft und nachhaltige Technologien.
Die fiskalischen Effekte sind doppelt: Unmittelbar generiert der Distrikt Einnahmen durch Gewerbeflächen-Vermietung, Konzessionszahlungen und projektbezogene Abgaben. Langfristig – und dies ist der entscheidende Multiplikatoreffekt – verbreitert er die Gewerbesteuerbasis der Stadt erheblich. Schon eine moderate Erhöhung der Gewerbesteuereinnahmen um 15–20 % würde dem Haushalt dauerhaft 20 Mio. € oder mehr zusätzlich einbringen.
Maßnahme 5: Sozialkostenreform durch Prävention
Potenzial: 20 Mio. € jährlich
Die Sozialausgaben sind einer der größten und dynamisch wachsenden Ausgabenblöcke im Haushalt der Stadt Halle. Klassische Konsolidierungsansätze versuchen hier durch Leistungskürzungen zu sparen – mit begrenztem Erfolg und erheblichen sozialen Kosten. Das Programm „Halle 2035" verfolgt einen grundlegend anderen Ansatz: Prävention statt Reaktion.
Eine präventionsorientierte Sozialpolitik investiert gezielt in frühe Unterstützung und Befähigung – in Kitas und Schulen, in Sozialraumarbeit, in Beschäftigungsförderung und in Gesundheitsprävention. Die wissenschaftliche Evidenz ist eindeutig: Jeder Euro, der frühzeitig investiert wird, verhindert deutlich höhere Folgekosten in der Kinder- und Jugendhilfe, in der Eingliederungshilfe und in der Grundsicherung. Internationale Studien belegen Return-on-Investment-Quoten von 1:3 bis 1:7 für präventive Sozialprogramme.
Konkret bedeutet dies: Die Stadt Halle verlagert Ressourcen schrittweise von der teuren reaktiven Fallbearbeitung in die kosteneffiziente präventive Arbeit. Die strukturellen Einsparungen entfalten sich mit einem Zeithorizont von 3–5 Jahren vollständig, da Präventionswirkungen naturgemäß verzögert eintreten. Das realisierbare Potenzial wird auf 20 Mio. € jährliche Kostensenkung geschätzt, bei gleichzeitig besseren sozialen Outcomes für die Bevölkerung.
Das erweiterte 200-Mio.-€-Programm
Über das Kernstabilisierungspaket hinaus enthält das Programm eine zweite Stufe, die das langfristige Einnahmepotenzial auf bis zu 200 Mio. € jährlich ausweitet. Diese Maßnahmen sind komplexer und erfordern längere Vorlaufzeiten, bieten aber erhebliche Hebeleffekte für die Stadtentwicklung und Haushaltskonsolidierung.
Stadtentwicklungsfonds
+20 Mio. € — Ein revolvierende Fonds für städtebauliche Projekte, der Eigen- und Fremdkapital kombiniert und Gewinne aus Stadtentwicklungsprojekten an den Haushalt zurückfließen lässt.
Energieprojekte
+15 Mio. € — Kommunale Beteiligung an erneuerbaren Energieprojekten (Solar, Wind, Wärme) generiert stabile Renditen und positioniert Halle als Vorreiterin der Energiewende.
Wissenschaftscluster
+15 Mio. € — Vertiefung der Zusammenarbeit mit Universität und Forschungseinrichtungen schafft Technologietransfer, Unternehmensgründungen und Steuereinnahmen.
Transformation Bond
+20 Mio. € — Eine kommunale Anleihe, die gezielt Transformationsinvestitionen finanziert und deren Rückzahlung durch die erzielten Ertrags- und Einspareffekte gesichert wird.
Die große Finanzierungsquelle: Bodenwertstrategie
Neben dem Kernstabilisierungspaket birgt die kommunale Bodenwertstrategie das transformativste langfristige Einnahmepotenzial für die Stadt Halle. Das Grundprinzip ist überzeugend einfach: Städtische Infrastrukturinvestitionen – neue U-Bahn-Linien, Parks, Schulen, Breitbandnetze – steigern die Bodenpreise in ihrer unmittelbaren Umgebung erheblich. Diese Wertsteigerungen entstehen durch kollektives, öffentlich finanziertes Handeln, fließen aber bislang nahezu vollständig als privater Gewinn an die Grundstückseigentümer.
Das Programm schlägt die Einführung eines kommunalen Systems zur systematischen Abschöpfung von Bodenwertsteigerungen vor. Dies geschieht nicht durch konfiskatorische Maßnahmen, sondern durch kluge Instrumente, die wirtschaftlich fair und rechtlich erprobt sind. Im Mittelpunkt stehen drei komplementäre Ansätze: erstens Entwicklungsabgaben auf Bodenwertzuwächse, die durch städtebauliche Aufwertungen entstehen; zweitens der konsequente Einsatz von Erbpachtmodellen, die die Stadt dauerhaft an der Wertentwicklung beteiligen; drittens die direkte städtische Beteiligung an Projektentwicklungen, bei denen die Stadt als aktiver Mitentwickler auftritt und entsprechende Gewinne vereinnahmt.
Warum Bodenwerte der entscheidende Hebel sind
Der unterschätzte Zusammenhang
Städtische Infrastrukturinvestitionen steigern Grundstückswerte in ihrer Umgebung nachweislich und erheblich. Studien zeigen: Eine neue S-Bahn-Haltestelle erhöht Bodenpreise im Umkreis von 500 Metern um 10–25 %. Ein neuer Park oder eine Schulmodernisierung kann benachbarte Grundstücke um 5–15 % aufwerten. Diese Effekte akkumulieren sich über Zeit und über das gesamte Stadtgebiet.
In Halle bedeutet dies: Jeder öffentliche Euro, der in Infrastruktur und Stadtqualität investiert wird, schafft ein Vielfaches seines Wertes als privaten Bodenwertzuwachs. Dieser Zuwachs entsteht kollektiv – wird aber bislang privatisiert.
Die Lösung: Wertabschöpfung
Eine konsequente Bodenwertstrategie dreht dieses Verhältnis um: Die Stadt investiert gezielt in wertsteigende Infrastruktur und schöpft einen Teil der entstehenden Bodenwertsteigerungen systematisch ab. Dies ist kein Eingriff in Eigentumsrechte, sondern die faire Beteiligung der Allgemeinheit an einem Wert, den sie selbst geschaffen hat.
Rechtlich stehen hierfür bewährte Instrumente zur Verfügung: das besondere Städtebaurecht mit seinen Ausgleichs- und Umlegungsregelungen, städtebauliche Verträge mit Entwicklungsabgaben sowie die konsequente Nutzung des kommunalen Vorkaufsrechts zur strategischen Flächensicherung.
Potenzial der Bodenwertstrategie: 80–120 Mio. € jährlich
Internationale Beispiele belegen eindrucksvoll das fiskalische Potenzial einer konsequenten kommunalen Bodenwertstrategie. Städte wie Hamburg, München und Wien in Deutschland und Österreich, aber auch internationale Vorbilder wie Singapur, Hong Kong und Stockholm zeigen, dass ein professionell ausgestaltetes Wertabschöpfungssystem erhebliche Einnahmen generieren kann – ohne Steuern zu erhöhen oder Leistungen zu kürzen.
Singapur
Die Stadtentwicklungsbehörde URA generiert über Landverkäufe und Erbpachtsysteme jährlich Milliarden-Erlöse, die direkt in städtische Investitionen fließen.
Hamburg
Das Hamburger Modell mit städtebaulichen Verträgen und Entwicklungsabgaben gilt als bundesweites Vorbild für die faire Beteiligung der Allgemeinheit an Bodenwertsteigerungen.
Stockholm
Schwedische Städte nutzen konsequent kommunales Vorkaufsrecht und Erbpachtmodelle und erzielen damit stabile Einnahmen von 5–8 % auf den Wert der kommunalen Grundstücksbestände.
Für Halle (Saale) schätzt das Programm auf Basis dieser Benchmarks und unter Berücksichtigung des vorhandenen Grundstücksbestands sowie der geplanten Infrastrukturinvestitionen ein realistisches jährliches Potenzial von 80–120 Mio. € aus der Bodenwertstrategie – bei vollständigem Aufbau und konsequenter Umsetzung über einen Zeithorizont von 5–10 Jahren.
Stadtvermögensfonds: Halles zentrales Steuerungsinstrument
Als übergeordnetes institutionelles Instrument schlägt das Programm die Einrichtung eines Stadtvermögensfonds Halle vor. Dieser Fonds bündelt alle wesentlichen städtischen Vermögenswerte – Grundstücke, Immobilien, Infrastrukturbeteiligungen und Finanzanlagen – unter einem professionellen Dach und steuert diese nach klaren Rendite- und Strategiezielen.
Das Fondsmodell hat mehrere entscheidende Vorteile gegenüber der bislang dezentralen Verwaltung städtischer Assets. Erstens ermöglicht es ein professionelles Portfolio-Management, das strategische Allokationsentscheidungen trifft – welche Assets werden gehalten, entwickelt oder monetarisiert? Zweitens schafft es Transparenz und Governance: Der Fonds berichtet regelmäßig an den Stadtrat und den Oberbürgermeister über Performance und Strategie. Drittens ermöglicht die Fondstruktur die Aufnahme externen Kapitals über Anleihen oder Investorenpartnerschaften, ohne die Flexibilität des städtischen Haushalts einzuschränken.
Zentral ist, dass der Fonds jährliche Dividenden an den städtischen Haushalt ausschüttet – als stabile, planbare und wachsende Einnahmequelle. Analog zu erfolgreichen Staatsfonds (Norway Government Pension Fund, Singapores Temasek) oder kommunalen Fonds in Skandinavien kann Halle damit eine Einnahmestruktur etablieren, die weitgehend unabhängig von konjunkturellen Schwankungen der Gewerbesteuer ist.
10-Jahres-Finanzsimulation: Grundannahmen
Die Finanzsimulation bildet die prognostizierte Entwicklung der Gesamtentlastungswirkung des Programms über einen Zeithorizont von zehn Jahren ab. Die Projektion basiert auf konservativen Annahmen, die sich an realisierten Vergleichsprojekten in anderen deutschen Kommunen orientieren.
1
Stufenweiser Aufbau der Maßnahmen
Die einzelnen Programmbestandteile werden sequenziell implementiert, beginnend mit schnell realisierbaren Sofortmaßnahmen im ersten Jahr und schrittweiser Inbetriebnahme komplexerer Instrumente in den Folgejahren. Der Schwerpunkt der ersten 24 Monate liegt auf der institutionellen Grundlegung.
2
Zunehmende Einnahmen durch Vermögensstrategie
Die Bodenwertstrategie und der Stadtvermögensfonds benötigen 3–4 Jahre Anlaufzeit, bevor sie volle Wirkung entfalten. Ab Jahr 5 werden die Einnahmen aus diesen Quellen dominant und ermöglichen die vollständige Erreichung des 130-Mio.-€-Ziels.
3
Wachstumseffekte des Innovationsdistrikts
Die wirtschaftlichen Wachstumseffekte des Innovationsdistrikts und der Wissenschaftscluster entfalten sich langfristig und werden ab Jahr 6–7 zunehmend in Form gestiegener Gewerbesteuereinnahmen sichtbar. Diese Effekte sind konservativ mit einem jährlichen Wachstum von 2,5 % modelliert.
Finanzsimulation: 10-Jahres-Projektion
Die Simulation zeigt einen klaren Aufwärtspfad: Bereits in Jahr 5 wird das strukturelle Defizit von 130 Mio. € vollständig durch die Programmmaßnahmen gedeckt – die Haushaltsstabilisierung ist erreicht. In den Folgejahren wachsen die Entlastungseffekte weiter, sodass Halle bis Jahr 10 ein jährliches Finanzierungspotenzial von 200 Mio. € erreicht – Mittel, die für strategische Investitionen, Schuldenabbau oder den Aufbau von Rücklagen eingesetzt werden können.
Politische Leuchtturmprojekte für Halle
Neben den fiskalischen Wirkungen des Programms sind drei politische Leuchtturmprojekte von besonderer strategischer Bedeutung. Sie sind nicht nur Maßnahmen zur Haushaltsstabilisierung, sondern Symbole einer neuen Stadtentwicklungspolitik, die Halle als zukunftsfähige, innovative Mittelstadt im Herzen Deutschlands positioniert. Jedes dieser Projekte hat das Potenzial, überregional wahrgenommen zu werden und Halle als Vorzeigebeispiel kommunaler Transformation zu etablieren.
Halle Innovationsdistrict
Ein Wirtschaftscluster von nationaler Strahlkraft rund um das Zukunftszentrum Deutsche Einheit – der sichtbarste Ausdruck von Halles Aufbruch in die Wissensökonomie. Er zieht Investoren, Startups und Talente an und verändert das Image der Stadt nachhaltig.
Halle Bodenfonds
Das institutionelle Herzstück der neuen Stadtentwicklungspolitik: ein professionell gemanagter Fonds, der kommunale Grundstücke aktiviert, Erbpachtmodelle skaliert und die Stadt dauerhaft an Wertsteigerungen beteiligt. Ein Modell, das bundesweit Schule machen kann.
Halle Transformation Bond
Eine kommunale Anleihe, die gezielt Transformationsinvestitionen finanziert und durch die erzielten Ertrags- und Einspareffekte besichert ist. Innovative Finanzierung, die Halles Gestaltungswillen dokumentiert und überregionale Investoren anzieht.
Der 100-Tage-Plan: Sofortiger Handlungsrahmen
Die ersten 100 Tage nach Beschluss des Programms sind entscheidend für den Erfolg der gesamten Initiative. Sie schaffen die institutionellen Voraussetzungen, setzen ein klares Signal des politischen Willens und legen den operativen Grundstein für alle nachfolgenden Maßnahmen. Der 100-Tage-Plan ist bewusst ambitioniert, aber realistisch umsetzbar – vorausgesetzt, dass die politische Führung geschlossen hinter dem Programm steht.
01
Taskforce Stadtfinanzen gründen
Einberufung einer ressortübergreifenden Taskforce unter direkter Leitung des Oberbürgermeisters, ergänzt durch die HAKO Beteiligungsgesellschaft mbH als strategischen Finanz- und Stadtentwicklungsberater. Die Taskforce umfasst Kämmerei, Wirtschaftsförderung, Stadtplanung und HAKO und ist das operative Steuerungszentrum des gesamten Programms.
02
Bodenfonds starten
Gründungsbeschluss für die kommunale Entwicklungsgesellschaft, Erstausstattung mit einem definierten Liegenschaftsportfolio und Beauftragung eines Bewertungs- und Strategieprozesses durch externe Spezialisten.
03
Immobilienportfolio analysieren
Vollständiger Audit des städtischen Immobilienbestands, Klassifizierung nach strategischer Relevanz und Ertragspotenzial, Identifikation der ersten Sale-Lease-Back-Kandidaten und Bewertung des Leerstandspotenzials.
04
Stadtentwicklungsfonds vorbereiten
Rechtsstruktur und Governance-Framework des Stadtentwicklungsfonds konzipieren, Beratermandat vergeben, Investorengespräche für den Transformation Bond initiieren und erste Ankerprojekte identifizieren.
05
Innovationsdistrict planen
Masterplanung für den Innovationsdistrict in Abstimmung mit dem Zukunftszentrum Deutsche Einheit starten, erste Standortkonzepte entwickeln, Stakeholder-Dialog mit Universität und Wirtschaftsverbänden einleiten.
Governance: Klare Verantwortung, starke Steuerung
Der Erfolg des Programms hängt nicht nur von der Qualität der einzelnen Maßnahmen ab, sondern in entscheidendem Maße von einer klaren und durchsetzungsstarken Governance-Struktur. Transformationsprogramme dieser Komplexität scheitern häufig nicht an fehlenden Ideen, sondern an unklaren Verantwortlichkeiten, mangelnder Umsetzungskonsequenz und fehlender politischer Rückendeckung.
Oberbürgermeister als Programmverantwortlicher
Das Programm steht unter der direkten strategischen Steuerung des Oberbürgermeisters. Diese Positionierung ist nicht nur symbolisch wichtig, sondern operativ notwendig: Nur die oberste politische Führungsebene kann ressortübergreifende Prioritäten setzen, Interessenkonflikte auflösen und das nötige politische Kapital für tiefgreifende Strukturveränderungen mobilisieren.
Monatliche Steuerungsrunden auf Ebene des Oberbürgermeisters mit den Dezernenten und der HAKO Beteiligungsgesellschaft sichern Tempo und Konsequenz der Umsetzung.
HAKO Beteiligungsgesellschaft als strategischer Partner
Die HAKO Beteiligungsgesellschaft mbH begleitet das Programm als strategischer und operativer Berater. HAKO bringt Expertise in kommunaler Finanzarchitektur, Fonds- und Beteiligungsstrukturierung sowie Stadtentwicklung ein und fungiert als kritischer Sparringspartner für die politische Führung.
  • Analyse des kommunalen Haushalts und Vermögens
  • Strukturierung von Fonds- und Beteiligungsmodellen
  • Vorbereitung von Stadtratsbeschlüssen
  • Unterstützung der Stadtverwaltung bei der Umsetzung
Wichtig ist dabei die klare Rollentrennung: Die externen Berater unterstützen und beraten – die Entscheidung und Verantwortung verbleiben stets bei den gewählten Vertretern der Stadt Halle.
Erwarteter Effekt: Halles neue Finanzstärke
Die konsequente Umsetzung des Programms „Halle 2035" wird die Stadt in eine fundamental veränderte Haushaltssituation führen. Der Wandel ist dabei nicht nur quantitativer Natur – er ist strukturell und strategisch: Halle wechselt von der Rolle des reagierenden Defizitverwalters in die Rolle des aktiven, gestaltungsfähigen städtischen Akteurs.
100%
Defizitdeckung Jahr 5
Das strukturelle Defizit von 130 Mio. € wird bis Jahr 5 vollständig durch Programmmaßnahmen gedeckt
54%
Mehreinnahmen Jahr 10
Bis Jahr 10 übersteigen die generierten Einnahmen das ursprüngliche Defiziel um 54 % (200 vs. 130 Mio. €)
35%
Diversifizierung
Anteil neuer, nicht-steuerlicher Einnahmequellen am Gesamthaushalt – strukturelle Unabhängigkeit von Konjunkturzyklen
Die langfristige Einnahmesteigerung auf bis zu 200 Mio. € jährlich schafft darüber hinaus strategischen Handlungsspielraum: für den Abbau des Schuldenbergs, für dringend notwendige Investitionen in Bildung und Infrastruktur, für die Stärkung der Attraktivität Halles als Wohn- und Wirtschaftsstandort. Das Programm ist damit nicht nur eine Lösung für die aktuelle Haushaltskrise – es ist der Ausgangspunkt für eine neue Phase des Aufstiegs für die Stadt Halle (Saale).
Fazit: Halle kann es aus eigener Kraft
Das Programm „Halle 2035 – Neue Finanzarchitektur" zeigt: Die Stadt Halle (Saale) verfügt über alle Voraussetzungen, um ihr strukturelles Haushaltsdefizit aus eigener Kraft zu überwinden – ohne pauschale Leistungskürzungen, ohne den Ausverkauf städtischen Tafelsilbers und ohne Abhängigkeit von ungewissen Bundestransfers. Der Schlüssel liegt in der aktiven Nutzung der bereits vorhandenen städtischen Stärken.
Die Stadt besitzt wertvolle Liegenschaften, eine einzigartige institutionelle Landschaft mit Universität, Leopoldina und dem kommenden Zukunftszentrum Deutsche Einheit, sowie eine strategische Lage im Herzen des mitteldeutschen Wirtschaftsraums. Diese Stärken wurden bislang nicht konsequent als wirtschaftliche und fiskalische Ressource genutzt. Das Programm schließt genau diese Lücke.
Entscheidend für den Erfolg sind zwei Dinge: erstens eine aktive, professionell gesteuerte Vermögensstrategie, die das städtische Portfolio nicht länger verwaltet, sondern aktiv entwickelt und monetarisiert. Und zweitens eine wirtschaftliche Transformation, die Halle als attraktiven Standort für Investitionen, Unternehmen und Talente neu positioniert. Beides zusammen schafft die strukturellen Einnahmen, die Halle für eine dauerhaft handlungsfähige Zukunft benötigt.

Das Programm liegt vor. Die Konzepte sind erprobt, das Potenzial ist belegt, der Handlungsrahmen ist klar. Jetzt liegt es an der politischen Führung der Stadt Halle, den Aufbruch zu beschließen.
Kontakt & Impressum
HAKO Beteiligungsgesellschaft mbH
Hertha-Lindner-Str. 10-12
D-01067 Dresden
Deutschland
Geschäftsführung
Pierre Haustein - Michael G. Kosel
Registergericht
Amtsgericht Dresden HRB 29317
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